Lampenausfalldetektorschaltung für Fahrzeugblinker

Lampenausfalldetektorschaltung für Fahrzeugblinker

Die O.E.M. In Kraftfahrzeugen installierte Blinkerblinker haben zwei Grundfunktionen, d. h. die Erkennung von Blinker- und Lampenausfällen.

Diese Blinker werden normalerweise mit einem 8-poligen IC wie U2044B, U6432B usw. gebaut, der speziell für Kfz-Blinker hergestellt wurde.

Entworfen und geschrieben von Abu-Hafss



Schaltungsbetrieb

Diese Blinker schwingen normalerweise mit etwa 1,4 Hz. Wenn eine Lampe ausfällt, wird die Schwingung verdoppelt.

Das schnellere Klicken des Blinkers und das schnellere Blinken der Armaturenbrettanzeige lenken die Aufmerksamkeit des Fahrers darauf, dass eine der Glühbirnen ausgegangen ist.

Hier diskutieren wir eine Blinkschaltung, die ähnlich funktioniert, jedoch einen 555-IC und zwei Komparatoren verwendet.

Die Schaltung besteht aus zwei Teilen - der Blinkeinheit und dem Modul zur Erkennung von Lampenausfällen. Die blinkende Einheit besteht aus einem 555-Timer, der als stabiler Multivibrator konfiguriert ist.

Die Widerstände R12 / R13 und die Kondensatoren C3 / C4 stellen die erforderliche Frequenz ein. Es ist zu beachten, dass C3 über einen NPN-Transistor, der als Schalter fungiert, parallel zu C4 geschaltet ist.

Wenn an der Basis des Transistors eine positive Spannung anliegt, leitet er C3 und verbindet es mit Masse. Parallel C3 und C4 verdoppeln den Kapazitätswert, d. H. 220 nF + 220 nF = 440 nF. Dieser Kapazitätswert ergibt zusammen mit R12 und R13 eine Frequenz von etwa 1,4 Hz.

Im Modul zur Erkennung von Lampenausfällen ist ein Nebenschlusswiderstand (ein dicker Draht) mit einem berechneten geringen Widerstand (30 mΩ) der Schlüssel zur Erkennung des Lampenausfalls.

Die Spannung der Lampen wird über diesen Shunt eingespeist. Daher ist der Shunt in Reihe mit dem Netzwerk der parallel geschalteten Glühlampen geschaltet.

Der invertierende Eingang (-Eingang) des Komparators U1 ist ebenfalls mit dem Shunt verbunden. Der nichtinvertierende Eingang (+ Eingang) ist mit einem Potentialteiler verbunden, der eine Referenzspannung von 11,90 V liefert.

NORMALE OPERATION:

-Eingang = Rechteckwelle zwischen 11,89 V - 12,0 V.
+ Eingang = 11,9 V (Referenzspannung)

Der Komparator U1 vergleicht die beiden Spannungen und der Ausgang ist eine Rechteckwelle zwischen 0 und 12 V. Dieser Ausgang wird durch die Diode D1 gleichgerichtet und durch den Kondensator C1 gefiltert.

Jetzt haben wir eine dreieckige Wellenform, die in einen anderen Komparator U2 eingespeist wird.

+ Eingang = Dreieckwelle zwischen 7V - 8V - Eingang = 1V (Referenzspannung)

Der Komparator U2 vergleicht sie, der Ausgang ist konstant 12 V, was zur Basis des NPN-Transistors geht.

Dies schaltet den NPN ein und somit ist C3 mit Masse verbunden. Infolgedessen schwingt der 555-Timer mit etwa 1,4 Hz.

Der Ausgang von 555 ist mit dem Relais RLY1 verbunden, das 12 V direkt von der Batterie (durch Shunt) an die Lampen weiterleitet.

BETRIEB MIT EINER FEHLERHAFTEN LAMPE:

Wenn eine Glühlampe defekt ist, erhöht sich der Widerstand des Lampennetzwerks, wodurch sich der Spannungsabfall über dem Shunt ändert. In diesem Fall hätten wir also:

-Eingabe = Sq. Welle zwischen 11,95 V - 12 V.

+ Eingang = 11,90 V (Referenzspannung)

Der Komparator U1 vergleicht sie und der Ausgang ist nahezu Null Volt. Nach der Diode und dem Filternetz haben wir endlich ein paar Millivolt am + Eingang von U2, was mit der Referenzspannung 1V verglichen wird.

Dies führt zu einem niedrigen Ausgang von U2, der letztendlich den NPN abschaltet und daher C3 von der Erde getrennt wird.

Jetzt hat das Zeitnetzwerk von 555 nur noch C4, daher wird die Frequenz der Schwingung verdoppelt. Dadurch blinken die verbleibenden Lampen doppelt.

Schaltplan




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